156 Ergebnise

Indonesien lesen – Notizen zu Literatur und Gesellschaft
Martin Jankowski
regiospectra

Mit Indonesien wird sich im Herbst 2015 ein Land als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren, dessen Literatur bisher in der westlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle spielt und eine große Unbekannte in der Weltliteratur darstellt. Dieser ‚Unbekannten’ nähert sich Martin Jankowski in „Indonesien lesen“ von verschiedenen Seiten und gewährt dabei Einblicke in die stilistisch wie geografisch außerordentlich kontrastreiche und  heterogene Literaturlandschaft des Landes. (Quelle: Verlag)

Indonesien 1965ff – Die Gegenwart eines Massenmordes
Anett Keller (Hrsg.)
regiospectra

Anett Keller hat in Leipzig und Yogyakarta Journalistik, Politikwissenschaft und Indonesisch studiert. Mehr als die Hälfte der letzten 15 Jahre hat sie in Indonesien verbracht. Als freie Journalistin u.a. für die taz, konzentriert sie sich vor allem auf die Themenbereiche Menschenrechte und zivilgesellschaftliche Initiativen. Sie ist Mitglied der Südostasien Informationsstelle im Asienhaus, für die sie im März 2015 das Buch „Indonesien 1965ff“ herausgeben wird, das sich mit den Massenmorden von 1965 und ihren gesellschaftlichen Folgen bis heute beschäftigt. (Quelle: asienhaus.de)

Zivilreligion als Verantwortung der Gesellschaft: Religion als politischer Faktor innerhalb der Entwicklung der Pancasila Indonesiens
Matti Justus Schindehütte
Abera

Die Radikalisierung von Religion prägt unsere Zeit. Die Debatte um Zivilreligion sucht nach einem Ausweg aus diesem Dilemma. Es stellt sich die Frage nach dem angemessenen Verhältnis von Religion und Gesellschaft – eine Frage, die für die „westliche“ und die „islamische Welt“ gleichermaßen gilt. Dieses Buch führt in die Debatte ein. Als Fallbeispiel dient die Republik Indonesien, die sich 1945 auf der Pancasila als Zivilreligion gründete. Damit sprach sich Indonesien gegen die Verpflichtung auf die Scharia als religiöse Grundlage für ihre Anhänger aus - und das als größtes muslimisches Land dieser Welt. (Quelle: Verlag)

Die Chancen der Globalisierung
Von Joseph Stiglitz - Aus dem Amerikanischen von Thorsten Schmidt
Siedler-Verlag, Göttingen

Der weltweite Wohlstand nimmt infolge der Globalisierung zwar insgesamt zu, doch auch das Gefälle zwischen Reich und Arm wird immer größer. Seitdem Stiglitz mit seinem Bestseller "Die Schatten der Globalisierung" für Furore sorgte, hat sich das Bewusstsein für dieses Ungleichgewicht und für die Gefahren sozialer Ungerechtigkeit geschärft. Doch den zahlreichen Bekenntnissen für eine gerechtere Welt müssen nun politische Taten folgen.

An diesem Punkt setzt das neue Buch des Wirtschaftsnobelpreisträgers an. Auf der Grundlage seiner wissenschaftlichen Forschung und seiner Erfahrungen in der politischen Praxis zeigt Stiglitz, wie die Chancen für positive Veränderungen, die in der fortschreitenden Globalisierung liegen, genutzt werden können. Dabei spricht er zahlreiche Themen an, die uns in Europa, in den USA aber auch in den sich entwickelnden Ländern auf den Nägeln brennen. Ob es um weltweites Outsourcing geht oder um Energieprobleme, die notwenige Reform des weltweiten Währungssystems oder die Kontrolle transnationaler Konzerne – stets behält Stiglitz das Machbare im Auge. (Quelle: Verlag)

Weiße Plantagen - Eine Reise durch unsere globalisierte Welt
Von Érik Orsenna - Aus dem Französischen von Antoinette Gittinger und Uta Goridis
C. H. Beck, München

Baumwolle, das "Hausschwein der Botanik" ist ein Rohstoff, der die Geschichte ganzer Länder geprägt hat und von dem Millionen von Menschen bis heute leben und abhängig sind. Auf seiner Reise ins Reich des "Weißen Goldes" besucht Érik Orsenna Plantagen in Mali und den Vereinigten Staaten, Forschungslabors und Farmen in Brasilien und Museen in Ägypten, ausgetrocknete Seen in Usbekistan, Textilfabriken in China und Frankreich.

In einer unnachahmlichen Verbindung aus Poesie, Reportage und Realienkunde bringt Orsenna die Mechanismen der Globalisierung zur Sprache, den Kampf um Marktanteile, das Streben nach neuen Produkten, den Konflikt zwischen multinationalen Konzernen und traditioneller Ökonomie, die Rhetorik von offenen Märkten und der weltweiten Praxis des Lobbyismus. (Quelle: Verlag)