156 Ergebnise

Konflikte der Weltgesellschaft Akteure - Strukturen – Dynamiken
Von Thorsten Bonacker und Christoph Weller (Hrsg.)
Campus Verlag, Frankfurt/Main

Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts ist die Zahl der Konflikte globalen Ausmaßes gestiegen. Die Nationalstaaten scheinen immer weniger in der Lage, diese Konflikte zu regulieren und zu lösen. Zugleich treten neue Akteure auf – etwa terroristische Netzwerke oder transnationale zivilgesellschaftliche Gruppen. An Phänomenen wie Terrorismus, neuen Kriegen, Armut, Staatszerfall und Migration zeigt der Band, welchen Beitrag Theorien der Weltgesellschaft zur Erforschung neuer globaler Konflikte, ihrer Strukturen und Dynamiken leisten können. (Quelle: Zentrum für Konfliktforschung)

Internationale Sicherheit Definitionen von A - Z
Von Heinz Gärtner
Nomos, Baden-Baden

Das Lexikon ist auf Definitionen von Konzepten aus den Bereichen der Theorie der Internationalen Beziehungen und der Internationalen Sicherheit spezialisiert und orientiert sich am jeweiligen Stand der Forschung. (Quelle: Verlag)

Demokratisierung der Demokratie - Diagnosen und Reformvorschläge
Von Claus Offe (Hg.)
Campus, Frankfurt/Main

Der demokratische Entscheidungsprozess funktioniert längst nicht mehr so, wie er in Verfassungen beschrieben wird. Dort jedenfalls ist von Fernsehduellen, "Bündnissen" zwischen Regierung und Verbänden, Kommissionen und Koalitionsausschüssen nicht die Rede und auch nicht von "blauen Briefen" aus Brüssel. Die Ergebnisse demokratischer Politik bleiben zudem meist hinter den Versprechen der Politiker wie hinter den Erwartungen der Bürger zurück. In diesem Band analysieren prominente Politikwissenschaftler solche Defizite und

begründen ihre konkreten Vorschläge für Reformen.

Herausforderungen der Demokratie - Zur Integrations - und Leistungsfähigkeit politischer Institutionen
Von Claus Offe
Campus, Frankfurt/Main

Der Band enthält Offes wichtigste Beiträge der letzten 20 Jahre zur Demokratietheorie. Darin geht es um die Herausforderungen einer "liberalen", auf autonomer Entscheidung beruhenden staatlichen Ordnung an individuelle und kollektive Akteure, aber auch darum, inwiefern die Demokratie selbst durch soziale Entwicklungen und durch institutionelle Schwächen herausgefordert und gefährdet ist. Die in der jeweiligen Originalsprache (Deutsch / Englisch) zusammengestellten Studien zeigen darüber hinaus, welche Optionen für institutionelle Neuerungen bestehen und welche Probleme der Versuch, Institutionen "neu zu bauen", birgt.

Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert Informationen zur politischen Bildung (291)

Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn

Globalisierung, eine allgemeine Tendenz zur Abschwächung staatlicher Macht und das Ende des Ost-West-Konflikts stellen die moderne Sicherheitspolitik vor erhöhte Anforderungen. Sie nimmt seitdem nicht nur militärische Bedrohungen durch Staaten in den Blick, sondern auch tiefer liegende Ursachen für Destabilisierung wie Armut, Hunger sowie ethnische oder religiöse Konflikte. Diese Probleme zu lösen, ist nicht nur eine Frage menschlicher Solidarität: Unter modernen Bedingungen lassen sie sich nicht mehr regional begrenzen, sondern wirken sich weltweit aus, indem sie Menschen zur Migration zwingen und einen idealen Nährboden für den internationalen Terrorismus bilden.

Die internationale Staatengemeinschaft sucht, diesen Herausforderungen mit verstärkter Zusammenarbeit in unterschiedlichen Akteurgemeinschaften und neuen Formen des Konfliktmanagements zu begegnen. Dazu zählen nicht nur militärische Mittel sondern auch diplomatische, polizeiliche und wirtschaftliche Instrumente. (Quelle: bpb.de)

www.bpb.de/publikationen/JPDP27,0,Sicherheitspolitik_im_21_Jahrhundert.html