246 Ergebnise

Der Kaukasus - Geschichte, Kultur, Politik
Von Marie-Carin von Gumppenberg und Udo Steinbach
C. H. Beck, München

Mit seinen bedeutenden Öl- und Gasvorkommen sowie seinen wichtigen Transit-Pipelines hat der Kaukasus eine herausragende strategische und sicherheitspolitische Bedeutung für Europa. Das macht ihn heute zum Zankapfel und zur Krisenregion. Darüber vergisst man allerdings oft seine reiche Kultur und große landschaftliche Schönheit. Namhafte Experten beleuchten in diesem Buch Armenien, Aserbaidschan und Georgien, die russischen Regionen im Nordkaukasus (Tschetschenien, Dagestan, Inguschetien) sowie die Nachbarstaaten Türkei und Iran. Die großen Konfliktregionen – Abchasien, Süd-Ossetien, Berg-Karabach sowie Tschetschenien werden ausführlich historisch und politisch beschrieben. Mit seinen Länder-, Konflikt- und Kulturanalysen bietet das Buch einen umfassenden und einmaligen Einblick in die "Krisenregion" Kaukasus. (Quelle: chbeck.de)

Der Kaukasus Geschichte, Kultur, Politik
von Marie-Carin von Gumppenberg und Udo Steinbach
C. H. Beck, München

Mit seinen bedeutenden Öl- und Gasvorkommen sowie seinen wichtigen Transit-Pipelines hat der Kaukasus eine herausragende strategische und sicherheitspolitische Bedeutung für Europa. Das macht ihn heute zum Zankapfel und zur Krisenregion. Darüber vergisst man allerdings oft seine reiche Kultur und große landschaftliche Schönheit. Namhafte Experten beleuchten in diesem Buch Armenien, Aserbaidschan und Georgien, die russischen Regionen im Nordkaukasus (Tschetschenien, Dagestan, Inguschetien) sowie die Nachbarstaaten Türkei und Iran. Die großen Konfliktregionen – Abchasien, Süd-Ossetien, Berg-Karabach sowie Tschetschenien – werden ausführlich historisch und politisch beschrieben. Mit seinen Länder-, Konflikt- und Kulturanalysen bietet das Buch einen umfassenden und einmaligen Einblick in die "Krisenregion" Kaukasus. (Quelle: chbeck.de)

Krisenzone Südkaukasus Berg-Karabach, Abchasien und Südossetien im Spannungsfeld von Identität, Völkerrecht und geostrategischen Interessen
von Heiko Langner
Köster, Berlin

Der Politikwissenschaftler Heiko Langner untersucht die Nationalitätenkonflikte im Südkaukasus aus völkerrechtlicher und zivilgesellschaftlicher Perspektive. Dabei geht der Autor auf die historischen Entstehungsgründe der Konflikte ein, die mit dem Zerfall der UdSSR zu blutigen Sezessionskriegen in Georgien und zwischen Armenien und Aserbaidschan zu einem verheerenden Krieg um Berg-Karabach geführt haben. Er vertritt hierbei die These, dass die Konflikte Ausdruck verspäteter und gewaltsam ausgetragener Nationsbildungsprozesse sind, die durch den administrativen Aufbau und die Nationalitätenpolitik der Sowjetunion maßgeblich begünstigt wurden. Ausführlich geht der Autor auf die konkurrierenden geopolitischen Interessen von Groß- und Regionalmächten ein, die auf die Energieressourcen der Südkaukasusregion abzielen und damit bislang eine friedliche Beilegung der Konflikte blockieren. Die Lösbarkeit derartiger Konflikte wird ausführlich aus völkerrechtlicher Sicht diskutiert. Dabei zeigt der Autor mögliche Lösungswege für den Berg-Karabach-Konflikt auf, den gegenwärtig wohl gefährlichsten Krisenherd im Südkaukasus, dessen friedliche Beilegung jedoch von allen Seiten die Bereitschaft zu schmerzhaften Kompromissen voraussetzt. (Quelle: Verlag)

Der Kaukasus. Geschichte, Kultur, Politik
von Marie-Carin von Gumppenberg und Steinbach (Hrsg.)
Beck, München

Mit seinen bedeutenden Öl- und Gasvorkommen sowie seinen wichtigen Transit-Pipelines hat der Kaukasus eine herausragende strategische und sicherheitspolitische Bedeutung für Europa. Das macht ihn heute zum Zankapfel und zur Krisenregion. Darüber vergisst man allerdings oft seine reiche Kultur und große landschaftliche Schönheit. Namhafte Experten beleuchten in diesem Buch Armenien, Aserbaidschan und Georgien, die russischen Regionen im Nordkaukasus (Tschetschenien, Dagestan, Inguschetien) sowie die Nachbarstaaten Türkei und Iran. Die großen Konfliktregionen – Abchasien, Süd-Ossetien, Berg-Karabach sowie Tschetschenien – werden ausführlich historisch und politisch beschrieben. Mit seinen Länder-, Konflikt- und Kulturanalysen bietet das Buch einen umfassenden und einmaligen Einblick in die „Krisenregion“ Kaukasus. (Quelle: Verlag)

Sotschi/Сочи-2014. Troubles in Paradise? Olympische Winterspiele zwischen Alpen und Kaukasus
von Kurt Scharr und Ernst Steinicke (Hg.)
Innsbruck university press, Innsbruck

Olympische Spiele sind in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem Synonym für Megasportevents geworden. (…) Im Rahmen eines Masterkurses haben sich Studierende der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck mit dem Phänomen der Olympischen Winterspiele eingehend auseinandergesetzt und deren Nachhaltigkeit auf vergleichender Basis untersucht. Diese vorausgehende Analyse bildet einen Eckstein, die 2014 im russländischen Sotschi stattfindenden XXII. Olympischen Winterspiele einer kritischen Zwischenbilanz zu unterziehen. Dabei erscheint das Wissen um den räumlichen und gesellschaftlichen Kontext dieser Region unerlässlich. Regionale Modernisierung findet auch hier an dem traditionellen Kurort der vormaligen sowjetischen Schwarzmeerküste statt. Allerdings steht breiter Mitsprache der Bevölkerung bei Planung sowie Umsetzung und Bottom-up-Prozessen eine bürokratisch autoritär agierende Verfasstheit des Staates gegenüber. Entscheidungen werden aus politischen Überlegungen heraus in Moskau getroffen, die Umsetzung erfolgt in der Region. Die Frage der Nachhaltigkeit von Olympischen Winterspielen in einem vom subtropischen Klima geprägten und an Konflikten reichen Gebiet stellt hier völlig andere Anforderungen und zeitigt andere Ergebnisse. (Quelle: Verlag)