35 Ergebnise

Schatten über dem Kongo - Die Geschichte eines der großen, fast vergessenen Menschheitsverbrechen
von Adam Hochschild aus dem Amerikanischen von Ulrich Enderwitz, Monika Noll und Rolf Schubert
Klett-Cotta, Stuttgart

Die Geschichte des Kongo um die Jahrhundertwende ist eine Geschichte von Blut und Gewalt. Getrieben von der Gier nach Geld, Macht und Ruhm, brachte König Leopold II. von Belgien den Kongo 1885 in seinen Privatbesitz. In der Folgezeit ließ er das Land mit auch für damalige Verhältnisse beispielloser Grausamkeit ausbeuten und plündern. (Quelle: Verlag)

Schatten über dem Kongo – Die Geschichte eines der großen, fast vergessenen Menschheitsverbrechen
von Adam Hochschild, aus dem Englischen von Ulrich Enderwitz, Monika Noll und Rolf Schuber
Klett-Cotta, Stuttgart

Die Geschichte des Kongo um die Jahrhundertwende ist eine Geschichte von Blut und Gewalt. Getrieben von der Gier nach Geld, Macht und Ruhm, brachte König Leopold II. von Belgien den Kongo 1885 in seinen Privatbesitz. In der Folgezeit ließ er das Land mit auch für damalige Verhältnisse beispielloser Grausamkeit ausbeuten und plündern. Geiselnahme, Vergewaltigung, Misshandlung und Mord waren die Instrumente, die Leopolds Statthalter einsetzten, um den kongolesischen Ureinwohnern die geforderten Quoten an Kautschuk und Elfenbein abzupressen. Wer Widerstand leistete, wurde umgebracht oder verstümmelt. Als die Kampagnen der Menschenrechtsbewegung um Edmund Morel den König 1908 zur Aufgabe seiner Kolonie gezwungen hatten, war die Bevölkerungszahl des Kongo um etwa zehn Millionen Menschen gesunken. (Quelle: Verlag)

Kongo und Tschad
von André Gide, aus dem Französischen von Gertrud Müler
Georg Olms Verlag, Hildesheim

Im Juli 1925 brach der spätere Nobelpreisträger André Gide zusammen mit dem Filmemacher Marc Allégret von Paris nach Afrika auf. Im Zentralafrika der zwanziger Jahre sah sich Gide mit einer brutalen kolonialen Realität konfrontiert. Gides Kongoreisebericht vollzieht den allmählichen Abbau des Mythos von Afrika und artikuliert ein sich herausbildendes politisches Bewusstsein. „Die Ursache unserer Verspätung war die Begegnung, - eine Stunde nach Sonnenaufgang, - mit einem Trupp Gefangener, die vom Capita eines benachbarten Dorfes begleitet waren. Sie waren ihrer elf, alle untereinander durch einen Strick verbunden, der jedem von ihnen um den Hals lief. (…) Der Aufzug sah so elend aus, dass uns vor Mitleid das Herz wehtat. Jeder trug eine Ladung Maniok auf dem Kopf, die wohl schwer war, für einen gesunden Menschen aber keine übermäßige Last bedeutet hätte; diese hier aber schienen sich selber kaum schleppen zu können. Ein Einziger unter ihnen trug nichts; es war ein Kleiner von zehn oder zwölf Jahren, erschreckend mager, völlig erschöpft vor Elend, Hunger und Müdigkeit (…) Er schien das Lächeln auf ewig verlernt zu haben …“ (Quelle: Verlag)

Kongo – Joseph Conrads Reise ins Herz der Finsternis
von Christian Perrissin (dt. Annika Wisniewski) und Tom Tirabosco
avant-verlag, Berlin

Der junge Hauptmann der britischen Handelsmarine Joseph Conrad begibt sich 1890 auf eine Reise flussaufwärts des Kongo. Was für ihn zunächst die Erfüllung eines Kindheitstraums darstellt, verwandelt sich schnell in einen Alptraum. Angesichts der Gräuel, die der belgische Elfenbeinhändler Kurtz zur Befriedigung seiner grenzenlosen Gier an der „primitiven“ Bevölkerung verübt, muss Conrad das eigentliche Herz der Finsternis erkennen. Angelehnt an den literarischen Klassiker Herz der Finsternis von Joseph Conrad (Vorlage für u.a. Francis Ford Coppolas Filmepos Apocalypse Now) zeigen Perrissin und Tirabosco das grausame Antlitz der europäischen Kolonialgeschichte. Mit seinen einzigartigen Zeichnungen, die er mit Hilfe der Monotypietechnik erstellt, fängt Tom Tirabosco die Schwüle der Tropen ein und erweckt sie zum Leben. (Quelle: Verlag)

Kongo und Tschad
André Gide, aus dem Französischen von Gertrud Müller
Olms - Weidmann

Im Juli 1925 brach der spätere Nobelpreisträger André Gide zusammen mit dem Filmemacher Marc Allégret von Paris nach Afrika auf. Im Zentralafrika der zwanziger Jahre sah sich Gide mit einer brutalen kolonialen Realität konfrontiert. Gides Kongoreisebericht vollzieht den allmählichen Abbau des Mythos von Afrika und artikuliert ein sich herausbildendes politisches Bewusstsein. (Quelle: Verlag)