AFRIKA PFLEGT EUROPA
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Bücher

- Bevölkerungswachstum als globale Katastrophe - Apokalypse und Unsterblichkeit
- 2005
Heute leben fast 6,5 Milliarden Menschen auf der Erde. Im aktuellen Überbevölkerungsdiskurs erscheinen Menschen ausschließlich als Beitrag zur drohenden globalen Katastrophe. Was steckt hinter den Debatten über die so genannte Bevölkerungsexplosion? Welches Natur- und Menschenbild liegt ihnen zugrunde? Die Begründungen für die Notwendigkeit der Bevölkerungskontrolle wechselten im Lauf der Zeit. Das Ziel ist aber immer die geburtenpolitische Verhinderung bestimmter Menschen. Bettina Rainer zeigt auf, dass dies im Kontext der Unsterblichkeitsbestrebungen der modernen westlichen Kultur zu begreifen ist. (Quelle: Verlag)

- Leben mit AidsKrankheit, Tod und soziale Beziehungen in Afrika
- 2005
Im Jahr 2003 starben in Afrika mehr als zwei Millionen Menschen an Aids.Wie leben die Menschen dort mit den Folgen der Epidemie? Wie haben sie die massiven Erfahrungen von Krankheit und Tod in ihren Lebensalltag integriert? Hansjörg Dilger beschreibt am Beispiel Tansanias, wie soziale und kulturelle Beziehungen im Kontext der stigmatisierten Krankheit neu verhandelt werden. Dabei zeigt er, dass die fortdauernde Begegnung mit Krankheit und Tod zu tiefen Brüchen in Familienverbänden führt und häufig eine Ausgrenzung von Aids-Kranken zur Folge hat. Gleichzeitig unternehmen Individuen, Familien und Gemeinden jedoch erhebliche Anstrengungen, um im Umgang mit Aids zu einer Neubestimmung sozialer und kultureller Praxis zu gelangen: Diese erlaubt es ihnen, soziale Risse zu kitten und damit die Kontrolle über die untrennbare Einheit von Leben und Tod wiederherzustellen. (Quelle: Verlag)

- Die demographische ZeitenwendeDer Bevölkerungsrückgang in Deutschland und Europa
- 2005
Während die Weltbevölkerung dramatisch zunimmt, geht die Bevölkerung in Deutschland und Europa seit einigen Jahrzehnten kontinuierlich zurück. Das hat weitreichende Auswirkungen auf die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen der europäischen Nationalstaaten, die bis heute nicht angemessen beachtet werden. Herwig Birg stellt nach einer demographischen Bestandsaufnahme die Szenarien und Simulationsrechnungen für das 21. Jahrhundert vor. Er erörtert auf dieser Grundlage die Folgen der demographischen Entwicklung insbesondere für das Renten- und Gesundheitssystem und wirft notwendige Fragen nach dem Verhältnis von Demographie, Politik und Ethik auf. Sein Buch ist eine unentbehrliche Einführung in eines der wichtigsten Themen der Zukunft.

- Schrumpfende GesellschaftVom Bevölkerungsrückgang und seinen Folgen
- 2005
Das Altern der Bevölkerung gilt als zentrales gesellschaftliches Problem der Zukunft. In seinem neuen Buch zeigt der bekannte Sozialwissenschaftler Franz-Xaver Kaufmann, daß diese These falsch ist: Nicht das Altern der Bevölkerung ist das Problem, sondern deren Rückgang. Es werden zu wenig Kinder in Deutschland geboren, und dieser Mangel läßt sich auch nicht durch Zuwanderung beheben. Diesen lang tabuisierten Aspekt des demographischen Wandels rückt Kaufmann ins Zentrum seiner Untersuchung und zeigt die Zusammenhänge zwischen demographischer, wirtschaftlicher und sozialer Stagnation auf. Solange die deutsche Politik sich der Bevölkerungsentwicklung nur fatalistisch anpaßt, werden sich die wirtschaftlichen und sozialen Probleme langfristig verschärfen und die Zukunftsperspektiven in den kommenden Jahrzehnten weiter verdüstern. (Klappentext)

- Migrationsreport 2006Fakten - Analysen - Perspektiven
- 2006
Der alle zwei Jahre erscheinende Migrationsreport des bundesweiten Rates für Migration liefert auch 2006 wichtige Fakten und Informationen zur Diskussion um Migration, Integration und Minderheiten. Renommierte Experten beziehen Position zu kontrovers diskutierten Fragen: Fortschritte und Grenzen des neuen Zuwanderungsgesetzes, Migrationsverläufe nach der EU-Osterweiterung, Auswirkungen der neuen Sicherheitspolitik auf die Integration der Muslime sowie Integrationschancen von Migrantenkindern durch Bildungsmanagement. Der Band schließt mit einer Chronologie der Ereignisse und Debatten zu Migration und Integration in Deutschland. (Quelle: Verlag)

- The looming crisis of the health workforceHow can OECD countries respond?
- 2008
OECD countries face a challenge in responding to the growing demand for doctors and nurses over the next 20 years. This challenge arises in a world which is already characterised by significant international migration of health workers, both across OECD countries and between some developing countries and the OECD area.
What combination of human-resource management policies and migration policies is adopted by OECD countries? How do migration and other health workforce policies interact with each other? How can destination countries build a sustainable health workforce? What are the consequences of emigration of doctors and nurses for origin countries?
www.oecd.org/health/workforce
Internetadressen
- Die Jugend von gestern - und die Senioren von morgen
- www.bpb.de/publikationen/1B8ODL,0,0,Die_Jugend_von_gestern_und_die_Senioren_von_morgen.html#art0
"Wir leben in einem alternden Volk, ja in einer alternden Welt. Immer mehr ältere Menschen stehen immer weniger jüngeren gegenüber. So waren in Deutschland im Jahr 2000 24 % der Bevölkerung 60 Jahre und älter, aber nur 21 % jünger als 20 Jahre. Im Jahr 2030 wird der Anteil der über 60-Jährigen (35 %) etwa doppelt so hoch sein wie jener der unter 20-Jährigen (17 %). (…)" Dossier von Ursuala Lehr auf den Internetseiten der Bundeszentrale für politische Bildung.
- ZDWA
- www.zdwa.de
Website des "Rostocker Zentrums für demografischen Wandel".
- Berlin-Institut
- www.berlin-institut.org
Website des privaten "Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung", u. a. mit einem "Online-Handbuch Demografie".
- BiB
- www.bib-demographie.de/index2.html
Website des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung.
- Statistisches Bundesamt
- www.destatis.de
Internetseiten des Statistischen Bundesamts Deutschlands.
- Migration
- www.bpb.de/themen/8T2L6Z,0,0,Migration.html
"Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt verlassen ihre Heimat, um ihren Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort zu verlegen. Mehr als 150 Millionen Menschen weltweit leben als Migranten in einem Staat, der nicht ihre ursprüngliche Heimat ist. Dies entspricht etwa der doppelten Bevölkerungszahl der Bundesrepublik. Internationale Migration geht aus von Menschen, die ihre Familien zusammenbringen möchten, von hoch ebenso wie niedrig qualifizierten Arbeitsmigranten sowie von Asylbewerbern und anderen Flüchtlingen. Einige wollen nur für kurze Zeit an einem fremden Ort bleiben, andere für mehrere Jahre oder gar den Rest ihres Lebens." Themendossier der Bundeszentrale für politische Bildung.
- Migration – Integration – Diversity
- www.migration-boell.de
Das Migrations-Portal der Heinrich-Böll-Stiftung "präsentiert ein vielfältiges Angebot an Informationen, Analysen und Meinungen zu den großen Themenfeldern Zuwanderung, soziale und politische Integration sowie zu einem produktiven Umgang mit kultureller Vielfalt in Institutionen [und] soll Hintergrundwissen vermitteln und Forum für einen konstruktiven Austausch sein."
- Migration und Bevölkerung
- www.migration-info.de
Gemeinsamer Newsletter des "Netzwerks Migration in Europa", der "Bundeszentrale für politische Bildung" und des "Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts" mit aktuellen Informationen über Migration, Integration, Zuwanderungspolitik und Bevölkerungsentwicklung weltweit.
- OECD Berlin Centre
- www.oecd.org/pages/0,3417,de_34968570_34968795_1_1_1_1_1,00.html
"Das OECD Berlin Centre ist die Vertretung der OECD für den deutschsprachigen Raum. Ursprünglich in Bonn als Büro zur Verbreitung von OECD-Publikationen gegründet, ist das Centre heute in vielfältiger Form ein Servicezentrum und Bindeglied zwischen der OECD-Zentrale in Paris und den verschiedenen OECD-Partnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz."
- Brain drain bei Gesundheitspersonal
- www.eed.de/fix/files/doc/EED_BrainDrain_2008_de.pdf
Bericht von Sonja Weinreich auf den Internetseiten des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED).
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