DAS MENSCHENRECHT AUF BILDUNG Erstausstrahlung November 2011

BÜCHER

Afrikas Wege aus der Armutsfalle
Von Walter Eberlei
Brandes & Apsel, Frankfurt/Main
2009

Afrikas Armutsfalle ist real. Vielfältige strukturelle Hindernisse begrenzen die Entwicklungschancen des Kontinents. Sub-Sahara Afrika ist und bleibt das Armenhaus der Welt. Doch Afrikas Wege aus der Armutsfalle sind ebenso real. Während einige Länder der Region stagnieren oder zurückfallen, machen andere beachtliche Fortschritte im Kampf gegen Armut. Dazu zählen ein anhaltend hohes Wirtschaftswachstum sowie signifikante Fortschritte im Kampf gegen Armut und für eine menschenwürdige Entwicklung. Zwar verpasst die aktuelle Weltwirtschaftskrise diesem Trend einen schwerwiegenden Dämpfer, doch langfristig aufhalten, so die Prognose, wird sie ihn nicht. (…) (Quelle: Verlag)

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
von Michael Streich (Hg.)
Knaus Verlag, München
2008

Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Diesem Akt voraus gegangen sind die schlimmsten Kriegsgräuel und grausamsten Verbrechen aller Zeiten. In dem Bewusstsein, dass die internationale Gemeinschaft niemals über die politische Macht verfügen würde, solche Verbrechen zu verhindern, formulierte sie selbstbewusst einen Wertekanon menschlichen Zusammenlebens für die ganze Welt. Bis heute erfüllt diese Deklaration ihre Funktion als moralischer Kompass für Recht und Unrecht, auf den sich jeder berufen kann. Zum 60. Jahrestag der Deklaration der Menschenrechte hat Michel Streich seine Version der Menschenrechtserklärung geschaffen, indem er jeden der 30 Artikel mit einer assoziativen Zeichnung versehen hat. Kraftvoll, berührend und voller Poesie bringt Streich die helle Schönheit der darin enthaltenen Ideale zum Vorschein. Ein kleines Buch mit großer Wirkung, das jeder greifbar haben sollte. (Quelle: Verlag)

Bericht über die menschliche Entwicklung 2011
vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP)
UNO-Verlag, Bonn
2011

Die große Herausforderung für die Entwicklung im 21.Jahrhundert liegt darin, das Recht der heutigen und künftigen Generationen auf ein gesundes und erfülltes Leben zu gewährleisten. (Quelle: Verlag)

Ausgebremst - Warum das Recht auf Bildung nicht für alle gilt
von Katja Urbatsch
Heyne, München
2011

Gleiches Recht auf gleiche Bildungschancen? Weit gefehlt! An den Hochschulen studieren überwiegend Akademikerkinder. Diese soziale Schieflage beginnt bereits im Grundschulalter mit der Empfehlung der Lehrer für die richtige Schulform. Das zeigt: In den Köpfen muss sich etwas ändern. Denn nach wie vor ist die Überzeugung weit verbreitet, dass die Herkunft über unser Potenzial bestimmt. Die Autorin weiß, wovon sie spricht: Sie studierte selbst als erste in ihrer Familie. Anhand ihrer eigenen Erfahrung und zahlreicher anderer Biografien beschreibt sie die Bildungshürden, mit denen Kinder aus Familien ohne akademischen Hintergrund konfrontiert sind. – Ein Buch mit gesellschaftlicher Sprengkraft! (Quelle: Verlag)

 

 

Schulkinder der Welt
von Pierre Chavot
Frederking & Thaler

Kinder sind die Zukunft. Wie sie sich in den Schulen Afrikas, Asiens, Europas und Amerikas auf das Leben vorbereiten, zeigt dieser wunderbar illustrierte Band. Begleiten Sie die Kinder auf ihrem Schulweg und in die Klassenzimmer, lernen Sie ihre Freunde kennen, ihre Pausenhofspiele, Schulgebäude und Lehrer. Der kenntnisreiche Text von Pierre Chavot erklärt die unterschiedlichen Bildungssysteme und was für Möglichkeiten sie den Kindern bieten. (Quelle: Verlag)

Poeten gegen Analphabetismus
Pascal Hermeler (Hg.)
sonderpunkt Verlag, Münster

Ziel ist es, auf die problematische Situation von Analphabeten und Menschen mit Lese-Recht-schreib-Schwäche aufmerksam zu machen. Mit diesem Büchlein leisten Autoren, die vornehmlich in der Poetry Slam beheimatet sind, ihren Beitrag zum Thema. Ihre Texte zählen zur Off-Literatur und sind zum Teil bei Poetry-Slams und auf Lesebühnen vorgetragen worden. Sie zeigen den Reichtum und viele Möglichkeiten, die der Sprache innewohnen. (Quelle: Verlag)