DIE KUNST DES KRIEGES

Erstausstrahlung November 2008

Bücher

Die Zukunft der Rüstungskontrolle - Demokratie, Sicherheit, Frieden
Von Götz Neuneck und Christian Mölling (Hrsg.)
NOMOS, Baden-Baden
2005

Klassische Rüstungskontrolle ist für viele "ein Kind des Kalten Krieges". Der Sammelband artikuliert die Grundlagen, die Rahmenbedingungen und die Effizienz existierender Rüstungskontrollregime in einem sich wandelnden sicherheitspolitischen Umfeld. 36 Expertinnen und Experten – Völkerrechtler, Sozial- und Naturwissenschaftler sowie Rüstungskontrollpraktiker – analysieren sowohl einzelne Rüstungskontrollregime wie den Kernteststoppvertrag, die nukleare Abrüstung oder die B/C-Waffenkonvention wie auch das Verhalten von Rüstungskontrollakteuren wie Russland, China oder die Europäische Union. Völkerrechtliche Aspekte werden ebenso diskutiert wie Verifikationsfragen oder Aspekte regionaler Rüstungskontrolle in Asien oder im Mittleren Osten. Bei der konventionellen Rüstungskontrolle bilden die Kleinwaffen, der KSE-Vertrag und der Vertrag über den "Offenen Himmel" den Schwerpunkt. Der Abschnitt zur präventiven Rüstungskontrolle beschäftigt sich mit neuen technologischen und sicherheitspolitischen Entwicklungen wie der Revolution in Military Affairs, ballistischen Raketen und potenzieller Weltraumbewaffnung. (Quelle: nomos.de)

Konflikte der Weltgesellschaft Akteure - Strukturen – Dynamiken
Von Thorsten Bonacker und Christoph Weller (Hrsg.)
Campus Verlag, Frankfurt/Main
2006

Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts ist die Zahl der Konflikte globalen Ausmaßes gestiegen. Die Nationalstaaten scheinen immer weniger in der Lage, diese Konflikte zu regulieren und zu lösen. Zugleich treten neue Akteure auf – etwa terroristische Netzwerke oder transnationale zivilgesellschaftliche Gruppen. An Phänomenen wie Terrorismus, neuen Kriegen, Armut, Staatszerfall und Migration zeigt der Band, welchen Beitrag Theorien der Weltgesellschaft zur Erforschung neuer globaler Konflikte, ihrer Strukturen und Dynamiken leisten können. (Quelle: Zentrum für Konfliktforschung)

Internationale Sicherheit Definitionen von A - Z
Von Heinz Gärtner
Nomos, Baden-Baden
2008

Das Lexikon ist auf Definitionen von Konzepten aus den Bereichen der Theorie der Internationalen Beziehungen und der Internationalen Sicherheit spezialisiert und orientiert sich am jeweiligen Stand der Forschung. (Quelle: Verlag)

Strategie - Die Logik von Krieg und Frieden
von Edward Luttwak - Aus dem Amerikanischen von Cornelia Lösch und Thomas Laugstien
Zu Klampen Verlag, Lüneburg
2003

Der schnellste, leichteste, kürzeste Weg zum Ziel ist auch der beste. Im Normalfall. Nicht so im Konfliktfall, wenn Gegner aufeinandertreffen, die ihren Willen mit Gewaltdrohung oder gar Gewaltanwendung durchsetzen möchten. Wer im Konfliktfall nicht untergehen will, muss den Bereich geradlinigen Denkens, eingleisiger Optimierung, linearer Logik verlassen und strategisch zu denken beginnen. Strategisch denken aber heißt in Paradoxa denken. "Wenn Du Frieden willst, bereite den Krieg"; "Aufrüstung mit offensiven Waffen kann ausschließlich defensive Zwecke haben"; "Die schlechteste Straße kann der beste Weg in die Schlacht sein": Edward Luttwak zeigt, dass das Reich der Strategie von solchen scheinbar widersprüchlichen Aussagen durchzogen ist. Mit zahllosen Beispielen aus der Geschichte kann er belegen, dass ein Sieg sich durch Maßlosigkeit in eine Niederlage verwandelt, dass Krieg durch Erschöpfung in Frieden übergeht, dass UNO-Friedensmissionen oft das Gegenteil des Gewollten erreichen, weil sie den Krieg verlängern, statt die zugrundeliegenden Konflikte zu lösen. In seinem vielgerühmten Werk exerziert Luttwak die paradoxe Logik des Strategischen auf den verschiedenen Konfliktebenen durch: von den großen strategischen Szenarien in Politik und Generalstäben bis hin zur Gefechtsebene auf dem Schlachtfeld. Dabei reflektiert er auch die jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen wie den Golfkrieg 1991, den Kosovo-Krieg und die Ereignisse nach dem 11. September 2001. Mit Strategie hat Edward Luttwak ein Grundlagenwerk geschaffen, das die Logik kriegerischer Konflikte ebenso erhellt wie die der großen politischen und geostrategischen Auseinandersetzungen. (Quelle: Verlag)

SIPRI YEARBOOK 2008 - Armaments, Disarmament and International Security

Oxford University Press
2008

Security and conflicts

Military spending and armaments

Non-proliferation, arms control and disarmament

http://books.sipri.org/product_info?c_product_id=360

Das Kriegsgeschehen 2006 Daten und Tendenzen der Kriege und bewaffneten Konflikte
Von Wolfgang Schreiber (Hrsg.)
VS - Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
2007

Dieses Jahrbuch informiert über alle Kriege und bewaffneten Konflikte, die im Jahr 2006 geführt wurden. Es beschreibt für jeden dieser Konflikte die strukturellen Hintergründe, die Akteure, den historischen Verlauf und die Ereignisse des Jahres 2006. Ein zusammenfassender Überblick analysiert die Tendenzen und Entwicklungen des weltweiten Kriegsgeschehens.

Die Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg über die Kriege seit 1945 sind im deutschen Sprachraum die meistverwendete Grundlage einschlägiger Publikationen. (Quelle: vs-verlag.de)

Die Transformation der Streitkräfte im 21. Jahrhundert Militärische und politische Dimensionen der aktuellen "Revolution in Military Affairs"
Von Jan Helmig und Niklas Schörnig (Hrsg.)
Campus, Frakfurt/Main
2008

Hightech-Waffensysteme, wie die USA sie im Irak einsetzten, sind aus aktuellen Konflikten nicht mehr wegzudenken. Viele Staaten folgen dem Vorbild der USA, vor allem bei der Vernetzung der einzelnen Einheiten mit modernster Kommunikationselektronik. Dies verändert grundlegend den Charakter der Streitkräfte und deren Art der Kriegsführung. Der Band erläutert die verschiedenen Dimensionen dieses Wandels aus technischer, organisatorischer, strategischer sowie politischer Perspektive. (Quelle: campus.de)

Clausewitz lesen! - Eine Einführung
Von Beatrice Heuser
Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München
2005

Beatrice Heuser erschließt auf knappem Raum die wichtigsten Inhalte von Clausewitz' "Vom Kriege". Der Klassiker der Kriegskunst – viel zitiert, wenig gelesen, noch weniger verstanden – wird so endlich greifbar; und das sowohl in seinen Inhalten als auch in der Geschichte seiner Rezeption. (Quelle: oldenbourg-wissenschaftsverlag.de)

Sun Zi über die Kriegskunst - Sun Bin über die Kriegskunst
Von Sun Zi und Sun Bin
Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking
2007

Eine der wenigen direkt aus dem Chinesischen ins Deutsche übersetzten Ausgaben des berühmten Werkes über Strategie des chinesischen Generals Sun Tse in einem Band mit einem Buch des Militärstrategen und Nachfahren Sun Tsus, Sun Bin.



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