EU-LAND SLOWENIEN

Erstausstrahlung Februar 2008

Bücher

Slowenien Von den Anfängen bis zur Gegenwart
von Joachim Hösler
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg
2006

Wie bei den anderen neuen Staaten des östlichen Europa stellen sich auch im Fall des "EU-Musterschülers" viele Fragen: Wie kamen Slawen in die Alpen-Adria-Region, wie wurden sie christianisiert, welchen Herrschaftsbildungen gehörten sie an, mit wem lebten sie zusammen? Wie entwickelte sich die slowenische Sprache? Wie kam es zur nationalen Differenzierung zwischen Deutschen und Slowenen, wie zum Zusammenschluss mit Kroaten und Serben in zwei ganz unterschiedlichen Staaten? Wie erging es den Sloweninnen und Slowenen im Zweiten Weltkrieg? Wie kam es zur Unabhängigkeit 1991? Wie fällt die bisherige Bilanz der Eigenstaatlichkeit aus? (Quelle: Verlag)

In einem andern Land
von Ernest Hemingway aus dem Amerikanischen von Annemarie Horschitz-Horst
Rowohlt, Reinbek
1999

Dieser wohl berühmteste Roman Hemingways erschien 1929 und basiert auf seinen Erlebnissen als freiwilliger Fahrer einer italienischen Sanitätskolonie im Ersten Weltkrieg. Er erzählt die Geschichte einer hinter der Front aufblühenden Leidenschaft zwischen Frederic Harvey, einem jungen Amerikaner, und der englischen Krankenschwester Catherine. (Quelle: Verlag)

Titos Dolmetscher Als Literat am Pulsschlag der Politik
von Ivan Ivanji
Promedia, Wien
2007

Über fünfzehn Jahre lang hat Ivan Ivanji in den 1970er und 1980er Jahren die Begegnungen von Josip Broz Tito und anderer führender jugoslawischer Politiker mit Staatsmännern des deutschsprachigen Raumes gedolmetscht. Auf diese Weise nahm der Schriftsteller in der Rolle des Übersetzers unmittelbar am historischen Zeitgeschehen teil.

"Titos Dolmetscher" beschreibt Weltgeschichte, gesehen mit den Augen eines Literaten und Übersetzers. (Quelle: Verlag)

Das zerissene Volk Slowenien 1941-1946 Okkupation, Kollaboration, Bürgerkrieg, Revolution
von Tamara Griesser-Pecar
Böhlau, Wien
2003

Slowenien - das kleine Land zwischen Karawanken und Adria, von 1918 bis 1991 Teil des Vielvölkerstaates Jugoslawien, heute selbständig und bald Mitglied der EU - ist mit seiner konfliktreichen und leiderfüllten Geschichte Gegenstand dieser spannenden historischen Analyse. Auf der Grundlage gründlicher Recherchen, die etliche ganz neue Erkenntnisse erbrachten, bietet die slowenisch-österreichische Historikerin Tamara Griesser-Pecar einen tiefen Einblick in ein besonders dunkles Geschichtskapitel des selbstbewussten, aber von zahllosen Strömungen und Bewegungen zerrissenen slowenischen Volkes. Sie spannt einen fesselnden Bogen der Ereignisse und Hintergründe - vom April 1941, als Slowenien nach dem Angriff Hitler-Deutschlands auf Jugoslawien von gleich drei Mächten besetzt wurde, bis in die ersten Nachkriegsjahre hinein, die von der Machtergreifung der Kommunisten geprägt waren. (Quelle: Verlag)

Die deutschsprachige Volksgruppe in Slowenien - Aspekte ihrer Entwicklung 1939-1997
von Stefan Karner
Hermagoras, Klagenfurt
1998

Die jahrelange Beschäftigung mit der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien hat die ursprüngliche Erwartung, wonach heute in Slowenien keine Angehörigen der ehemals starken deutschsprachigen Minderheit mehr leben, nicht bestätigt. Vielmehr kann die Existenz einer, wenn auch zahlenmäßig kleinen, deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien nachgewiesen werden. (Quelle: Verlag)

Terminkalender

Rome et les Barbares La naissance d’un nouveau monde.
Palazzo Grassi Venise- Italie
du 26 janvier au 20 Juillet 2008

Comment l’Empire Romain, omniprésent dans presque toute l’Europe et le pourtour méditerranéen, craint et admiré à la fois, a commencé à vaciller face à ceux qui réussiront petit à petit à l’anéantir ?

L’exposition “Rome et les Barbares” permettra de mieux comprendre

comment ces “barbares”, venus pour l’essentiel du Nord de l’Europe, Francs, Ostrogoths, Huns, Visigoths, Goths… (loin d’être aussi barbares que leur nom le suggère) avaient pu l’être en s'opposant à l'extension de l'immense Empire Romain et de sa civilisation mais aussi comment ils avaient su évoluer en entretenant avec lui des échanges commerciaux et en assimilant ses savoirs et ses techniques. De par ces différents échanges, culturels, commerciaux et humains, Rome elle-même commença à changer, également influencée par ces différents peuples. Dans le même temps, les structures de l’Empire Romain n’évoluaient que lentement, compte tenu de sa taille, qui le rendait d'autant plus difficile à protéger, et plus simplement, à gérer.

C’est toute cette histoire de cette tranche fondatrice de la civilisation européenne, en images et en trésors archéologiques, que retracera l’exposition “Rome et les Barbares” , sur les trois étages du Palazzo Grassi, sur le Grand Canal à Venise, avec la présentation de plus de 2000 objets d’art provenant de dizaines de musées du monde entier.

L’exposition Rome et les Barbares au Palazzo Grassi est déjà considérée comme l’une des plus grandes expositions européennes de l’année 2008 dédiée à l’histoire des civilisations.



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