KENNEN SIE ÄQUATORIALGUINEA? Erstausstrahlung Februar 2017

BÜCHER

Africa positive
Zeitschrift
Africa positive
Vierteljährlich

Das Magazin AFRICA POSITIVE erscheint seit mehr als 15 Jahren und ist eng mit dem Anliegen des gleichnamigen Vereins verknüpft. Wie der Verein beruht auch das Magazin auf afrikanisch-deutscher Zusammenarbeit und stellt einen Gegenpol zu der einseitigen überwiegend negativen Berichterstattung über afrikanische Länder dar: Die Mehrheit der Medien berichten hauptsächlich über Kriege, Flüchtlinge, Hunger, Armut und Krankheiten in Afrika. (Quelle: Verlag)

Afrika vor dem großen Sprung
Dominic Johnson
Wagenbach
2013

Mit dem arabischen Frühling und dem Umbruch in vielen Ländern wurde Dominic Johnsons These für viele überraschend bestätigt: Veränderung von unten ist jederzeit möglich und Afrika ist mitten in vielschichtigen Umwälzungen. Seit vielen Jahren beobachtet Dominic Johnson die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in den verschiedenen Ländern des afrikanischen Kontinents. Im Gegensatz zu gängigen Bewertungen hatte er mit seinem Buch schon kurz vor dem arabischen Frühling revolutionäre Umwälzungen prognostiziert. Vor allem im Kontrast zum verbreiteten Blick auf Afrika: mit verhaltenem Optimismus. (Quelle: Verlag)

Geschichte Afrikas
Franz Ansprenger
C.H.Beck
2010

Afrika ist die Urheimat aller heute lebenden Menschen. Trotzdem gilt Afrika immer noch als ein Erdteil ohne Geschichte – und heute als eine politisch und wirtschaftlich hoffnungslose Weltgegend. Das Buch zeichnet die Geschichte Afrikas über fünf Jahrtausende: vom alten Ägypten bis in die Gegenwart. Es behandelt ganz Afrika vom Mittelmeer bis zum Kap der Guten Hoffnung. Es zeigt das Wechselspiel zwischen der Eigendynamik der Völker Afrikas, die sich in harten Klimazonen einrichten mussten, und ihrer Herausforderung aus Übersee: durch Christentum und Islam, Sklavenhandel, Kolonialherrschaft und den Kalten Krieg der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (Quelle: Verlag)

Der Süden als Vorreiter der Globalisierung – Neue postkoloniale Perspektiven
Jean und John L. Comaroff, aus dem Englischen von Thomas Laugstien
Campus
2012

Der „Globale Süden“ bezeichnet die außereuropäischen, postkolonialen Gesellschaften. Sie werden meist mit prekärer Entwicklung, gescheiterten Staaten, Korruption und Armut assoziiert. Jean und John Comaroff widersprechen dieser Sicht vom rückständigen Süden. Mehr noch: Erst aus der Perspektive Afrikas, so ihre These, lässt sich die globalisierte Welt verstehen. Denn im Süden zeigt sich in vielerlei Hinsicht die Zukunft des Nordens, sei es im Verhältnis von Staat und Wirtschaft, im Umgang mit der Vergangenheit oder bei der Integration von Migranten. Um dies zu sehen, müssen wir uns von gewohnten Ansichten verabschieden. So verbinden wir die europäische Moderne mit Wissenschaft, Aufklärung und Demokratie – Kategorien, die sich nicht ohne Weiteres auf nicht-westliche Gesellschaften übertragen lassen. Mithilfe von anderen, globalen Konzepten aus dem Süden lassen sich Phänomene wie der Neoliberalismus, Religion, Arbeit oder Aids viel umfassender begreifen. (Quelle: Verlag)

Afrika-Lexikon – Geographie, Geschichte, Kultur, Politik und Wirtschaft
Wolfgang Gieler (Hrsg.)
Peter Lang
2010

Das Afrika-Lexikon bietet Hintergrundinformationen zur Geschichte und Gegenwart der unabhängigen afrikanischen Staatenwelt. Detaillierte Länderdarstellungen zeigen, welche Institutionen, Personen und Vorstellungen im Wechselspiel der Kräfte die Realität Afrikas prägen. Die Besonderheit des Lexikons besteht in der Analyse gegenwärtiger gesellschaftspolitischer und ökonomischer Entwicklungen als historisch bedingte Prozesse. Den Hintergrund für das Verständnis der aktuellen Situation afrikanischer Staaten bieten die Geschichte des Kontinents von der vorkolonialen Zeit bis zur Unabhängigkeit, die Entwicklung der Nord-Süd-Beziehungen im 20. Jahrhundert und die Beschreibung der unterschiedlichen Strategien der beteiligten politischen und sozialen Kräfte. Ein Grundlagenwerk für alle, die sich mit Afrika beschäftigen. (Quelle: Verlag)

Zentrales Afrika
Dieter H. Kollmer, Torsten Konopka, Martin Rink (Hg.)
Schöningh
2015

Der mit äußerster Brutalität geführte Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik und die Aktivitäten der nigerianischen Terrororganisation „Boko Haram“ haben in den vergangenen Jahren das Zentrale Afrika in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt. Der „Wegweiser zur Geschichte: Zentrales Afrika“ verschafft das notwendige Hintergrundwissen, ohne das die aktuellen Entwicklungen in dieser Region nur schwer einzuordnen sind. (Quelle: Verlag)