NEUES AUS GHANA Erstausstrahlung November 2014

BÜCHER

Entwicklung oder Profit? Die staatliche und private Presse in Ghana
Daniel Kuehnhenrich
ibidem
2012

Zeitungsstände und fliegende Händler im westafrikanischen Ghana bieten jeden Tag mehrere Dutzend unterschiedliche Zeitungen und Zeitschriften an. Die Schlagzeilen des Tages werden kontrovers diskutiert. Im demokratischen Musterland Afrikas ist die Presse das Leitmedium. Doch genau wie die Mediensysteme in anderen afrikanischen Ländern ist die ghanaische Presse unterforscht. Ausgehend von den Konzepten des Entwicklungsjournalismus und westlichen Journalismus untersucht Daniel Kuehnhenrich das Journalismusverständnis der staatlichen und privaten Presse Ghanas. (Quelle: Verlag)

Ghana – Praktisches Reisehandbuch für die „Goldküste“ Westafrikas
Jojo Cobbinah
Peter Meyer Verlag
2012

Ghana ist der Geheimtipp für Afrika-Anfänger. Das westafrikanische Land, das seit Jahrzehnten eine stabile Demokratie ist, ist leicht zu bereisen und öffnet sich seinen Gästen mit Herzlichkeit. (…) Der Autor ist Ghanaer und kennt sich in seinem Land aus wie kein anderer. Mit nachsichtigem Humor berichtet er von seinen Landsleuten, den kleinen Eigentümlichkeiten ihres Lebens sowie den Naturschönheiten Ghanas. (Quelle: Verlag)

Nkrumah - Rawlings: Eine Annäherung an das politische Denken zweier ghanaischer Staatsmänner
Christian Kohrs
Books on African Studies
2001

Das Sachbuch (…) setzt sich mit den politischen Gedankenwelten Kwame Nkrumahs und Jerry John Rawlings auseinander, um zu zeigen, inwieweit die politische Philosophie Nkrumahs Einfluß auf die politische Vorstellungswelt Rawlings genommen hat. Grundlage für die Diskussion der politischen Philosophie Nkrumahs ist sein Werk „Consciencism“, für die Auseinandersetzung mit Rawlings dessen gesammelte Reden und Interviews.“ (Quelle: buchhandel.de)

Alltagsleben in (West-)Afrika – Ghana erleben
Wulf-Dieter Schmidt-Wulffen
Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien
2007

Der vorliegende Band von Wulf-Dieter Schmidt-Wulffen bietet – inklusive beiliegender CD – Materialien für neun Unterrichtsthemen über das Alltagsleben in Ghana, die zum Großteil im Rahmen einer „didaktischen Exkursion“ in dieses westafrikanische Land entstanden sind. Das Konzept bietet eine klare Gegenposition zu all jenen Vorschlägen, die Lernprozesse abseits von Schülerorientierung, Lebensnähe und Alltagstauglichkeit initiieren, und legt damit klar, dass es dem Autor nicht darum geht, die Schüler/innen zu „belehren“, sondern sie eigenständig lernen zu lassen und ihnen so eine aktive Rolle im Unterrichtsgeschehen zuzuweisen. (Quelle: http://geographie.univie.ac.at)

Kleine Geschichte des Kolonialismus
Wolfgang Reinhard
Kröner
2008

Auch wenn es heutzutage nur noch wenige Kolonien gibt, so ist doch das Erbe des Kolonialismus allgegenwärtig; am deutlichsten wohl durch die weite Verbreitung der europäischen Sprachen und des Christentums. Aber auch an eines der schrecklichsten Kapitel des Kolonialismus, die durch ihn wieder aufgeblühte Sklaverei, wird man bei der Betrachtung der Bevölkerung vieler Staaten des amerikanischen Kontinents erinnert. (Quelle: Verlag)

Die deutsche Kolonie Togo 1884-1914 – Auswirkungen einer Fremdherrschaft
Peter Sebald
Christoph Links Verlag
2012

Togo war die kleinste deutsche Kolonie in Afrika und galt den Deutschen als „Musterkolonie“, da sie Gewinn erwirtschaftete und in ihr „Ruhe und Ordnung“ herrschten. Das war das Resultat einer Vielzahl von militärischen Strafexpeditionen, der alltäglichen Anwendung der Prügelstrafe und der Einsetzung neuer Herrschaftsschichten. Peter Sebald, der seit mehr als 50 Jahren die Geschichte dieses westafrikanischen Landes erforscht, liefert in seinem Buch einen komprimierten Überblick über die gesamte deutsche Kolonialära Togos, von der ersten Flaggenhissung im Jahr 1884 bis zur Aufgabe nach drei Wochen des Weltkrieges im August 1914. (Quelle: Verlag)

Weisse Barbarei – Vom Kolonialrassismus zur Rassenpolitik der Nazis
Roas Amelia Plumelle-Uribe
Rotpunktverlag
2004

Die kolumbianische Publizistin Rosa Amelia Plumelle-Uribe analysiert den Holocaust vor dem Hintergrund einer eigentlichen europäischen „Kultur der Vernichtung“ und zeigt einleuchtend, wo die Rassenpolitik der Nazis in der Tradition des Kolonialrassismus steht und wo sie aus ihr ausbricht. Dabei gerät sie nie in die Falle einer Relativierung der Naziverbrechen; die Autorin zeigt vielmehr, dass bei den Deutschen, die nie ein nennenswertes Kolonialreich besaßen, auf einmal – wie durch ein europäisches Langzeitgedächtnis übermittelt – Verhaltensweisen auftauchten, wie sie die Ausrottung der Indianer und die Versklavung der Schwarzen in früheren Jahrhunderten begleitet hatten. (Quelle: Verlag)

Africa positive
Zeitschrift
Africa positive
Vierteljährlich

Das Magazin AFRICA POSITIVE erscheint seit mehr als 15 Jahren und ist eng mit dem Anliegen des gleichnamigen Vereins verknüpft. Wie der Verein beruht auch das Magazin auf afrikanisch-deutscher Zusammenarbeit und stellt einen Gegenpol zu der einseitgigen überwiegend negativen Berichterstattung über afrikanische Länder dar: Die Mehrheit der Medien berichten hauptsächlich über Kriege, Flüchtlinge, Hunger, Armut und Krankheiten in Afrika. (Quelle: Verlag)

Afrika vor dem großen Sprung
Dominic Johnson
Wagenbach
2013

Mit dem arabischen Frühling und dem Umbruch in vielen Ländern wurde Dominic Johnsons These für viele überraschend bestätigt: Veränderung von unten ist jederzeit möglich und Afrika ist mitten in vielschichtigen Umwälzungen. Seit vielen Jahren beobachtet Dominic Johnson die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in den verschiedenen Ländern des afrikanischen Kontinents. Im Gegensatz zu gängigen Bewertungen hatte er mit seinem Buch schon kurz vor dem arabischen Frühling revolutionäre Umwälzungen prognostiziert. Vor allem im Kontrast zum verbreiteten Blick auf Afrika: mit verhaltenem Optimismus. (Quelle: Verlag)

Geschichte Afrikas
Franz Ansprenger
C.H.Beck
2010

Afrika ist die Urheimat aller heute lebenden Menschen. Trotzdem gilt Afrika immer noch als ein Erdteil ohne Geschichte – und heute als eine politisch und wirtschaftlich hoffnungslose Weltgegend. Das Buch zeichnet die Geschichte Afrikas über fünf Jahrtausende: vom alten Ägypten bis in die Gegenwart. Es behandelt ganz Afrika vom Mittelmeer bis zum Kap der Guten Hoffnung. Es zeigt das Wechselspiel zwischen der Eigendynamik der Völker Afrikas, die sich in harten Klimazonen einrichten mussten, und ihrer Herausforderung aus Übersee: durch Christentum und Islam, Sklavenhandel, Kolonialherrschaft und den Kalten Krieg der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (Quelle: Verlag)

Der Süden als Vorreiter der Globalisierung – Neue postkoloniale Perspektiven
Jean und John L. Comaroff, aus dem Englischen von Thomas Laugstien
Campus
2012

Der „Globale Süden“ bezeichnet die außereuropäischen, postkolonialen Gesellschaften. Sie werden meist mit prekärer Entwicklung, gescheiterten Staaten, Korruption und Armut assoziiert. Jean und John Comaroff widersprechen dieser Sicht vom rückständigen Süden. Mehr noch: Erst aus der Perspektive Afrikas, so ihre These, lässt sich die globalisierte Welt verstehen. Denn im Süden zeigt sich in vielerlei Hinsicht die Zukunft des Nordens, sei es im Verhältnis von Staat und Wirtschaft, im Umgang mit der Vergangenheit oder bei der Integration von Migranten. Um dies zu sehen, müssen wir uns von gewohnten Ansichten verabschieden. So verbinden wir die europäische Moderne mit Wissenschaft, Aufklärung und Demokratie – Kategorien, die sich nicht ohne Weiteres auf nicht-westliche Gesellschaften übertragen lassen. Mithilfe von anderen, globalen Konzepten aus dem Süden lassen sich Phänomene wie der Neoliberalismus, Religion, Arbeit oder Aids viel umfassender begreifen. (Quelle: Verlag)

Afrika-Lexikon – Geographie, Geschichte, Kultur, Politik und Wirtschaft
Wolfgang Gieler (Hrsg.)
Peter Lang
2010

Das Afrika-Lexikon bietet Hintergrundinformationen zur Geschichte und Gegenwart der unabhängigen afrikanischen Staatenwelt. Detaillierte Länderdarstellungen zeigen, welche Institutionen, Personen und Vorstellungen im Wechselspiel der Kräfte die Realität Afrikas prägen. Die Besonderheit des Lexikons besteht in der Analyse gegenwärtiger gesellschaftspolitischer und ökonomischer Entwicklungen als historisch bedingte Prozesse. Den Hintergrund für das Verständnis der aktuellen Situation afrikanischer Staaten bieten die Geschichte des Kontinents von der vorkolonialen Zeit bis zur Unabhängigkeit, die Entwicklung der Nord-Süd-Beziehungen im 20. Jahrhundert und die Beschreibung der unterschiedlichen Strategien der beteiligten politischen und sozialen Kräfte. Ein Grundlagenwerk für alle, die sich mit Afrika beschäftigen. (Quelle: Verlag)